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Mein CO² Abdruck pro Jahr (UBA) 2023

Andere Wohnung 11qm mehr, Wechsel zu Elektro Auto, 2019 knapp über 7t, heute ca 5,88t.

Tabelle – erster Wert mein co2 – zweiter Wert co2 Durchschnitt Deutschland. Wohnen 1,04t 2,16t, Strom 0,03t 0,54t, Mobiltät 0,82t 2,16t, Ernährung 1,87t 1,69t, Sonstiger Konsum 1,28t 3,39t, Öffentliche Emissionen 0,84t 0.84t, Ergebnis 5,88t, 10,78t” title=”Tabelle – erster Wert mein co2 – zweiter Wert co2 Durchschnitt Deutschland. Wohnen 1,04t 2,16t, Strom 0,03t 0,54t, Mobiltät 0,82t 2,16t, Ernährung 1,87t 1,69t, Sonstiger Konsum 1,28t 3,39t, Öffentliche Emissionen 0,84t 0.84t, Ergebnis 5,88t, 10,78t

4t sind sofort machbar. Mit dem Essen tue ich mir sehr schwer.

Tabelle – erster Wert mein co2 Sparen – zweiter Wert co2 Durchschnitt Deutschland. Wohnen 0,17t 2,16t, Strom 0,03t 0,54t, Mobiltät 0,73t 2,16t, Ernährung 1,54t 1,69t, Sonstiger Konsum 0,32t 3,39t, Öffentliche Emissionen 0,84t 0.84t, Ergebnis 3,63t, 10,78t” title=”Tabelle – erster Wert mein co2 Sparen – zweiter Wert co2 Durchschnitt Deutschland. Wohnen 0,17t 2,16t, Strom 0,03t 0,54t, Mobiltät 0,73t 2,16t, Ernährung 1,54t 1,69t, Sonstiger Konsum 0,32t 3,39t, Öffentliche Emissionen 0,84t 0.84t, Ergebnis 3,63t, 10,78t

Konsum runter, habe alles.

Heizen statt mit Gas mit Öko Strom, stand heute 40 € bis 80€ Mehrkosten pro Monat. Senkung der Temperatur hat Potenzial. Zählerstände in kurzen Intervallen checken.

Pro Kopf Verbrauch pro Jahr in Deutschland vs. mein Verbrauch:

31 MWh: davon 13,9 MWh Industrie und Gewerbe, 9,5 MWh Verkehr, Heizung 6,2 MWh, privater Strom 1,46 MWh.

Mein Verbrauch Verkehr 1,8 MWh, Heizung 3,8 MWh, privater Strom mit Heißwasser 1,3 MWh.

Mit 843€ Netto Einkommen der Versuch, hoffentlich bald bessere Besteuerung. Ab 2023 bin ich Wohngeldberechtigt.

Der Witz ist, mein persönliches CO² Sparen kann nicht persönlich belohnt werden. Jede Belohnung würde den Wert wieder steigen lassen. Ich kann nur hoffen, dass da, wo das Geld hinfließt, in Nachhaltigkeit investiert wird. Mit persönlicher Armut CO² Ausstoß senken.

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Die gesetzliche Betreuung wurde aufgehoben

Seit Ende August 2022, nach über 22 Jahren, ist meine gesetzliche Betreuung aufgehoben. Manche Menschen halten mich für schwer krank und dass ich nichts hin bekomme, doch diese Meinung ist irrelevant. Es zählt, was medizinische und juristische Fachmeinungen sagen. Natürlich ist die Schizophrenie in mir, natürlich kann diese heimtückisch sein. Eine Betreuung kann wieder kommen. Aber es zählt, was jetzt ist und das baut auf den letzten zehn Jahren auf. Daran ändert auch nichts der Psychiatrie Aufenthalt vor einigen Wochen, im Gegenteil, es bekräftigt, dass ich auf einem guten Weg bin und mein Ding weiter machen kann und werde. Es hat nur gezeigt, dass einige Menschen mit ihrer behindertenfeindlichen Meinung ziemlich daneben liegen. Daraus ist nun die Beendigung der Betreuung erfolgt. Ich werde das Realitäts- und Zeitfenster, dass mir zur Zeit vieles ermöglicht, nutzen. Deal with it.

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Sommer Urlaub 2022 in der Psychiatrie

Nach 16 Jahren durfte ich wieder für 20 Tage eine Psychiatrie von innen sehen. Meine Geschichte war zu schön. Leider war mein Schreiben auf Social Media nicht gewaltfrei, wenn auch passiv aggressiv. Diese wichtige Möglichkeit, meinen Frust von der Seele schreiben zu können mit etwas Öffentlichkeit, das darf ich nicht mehr.

Einmal Psychose, immer Psychose. Bestimmten Menschen ist es wichtig, dass die Diagnose einer chronischen Schizophrenie dauerhaft oberste Wertung bleiben muss. Dabei gilt nicht, psychotischer Schub ja oder nein, es gilt: Immer Schizophrenie, mal mehr, mal weniger. Bei 3 – 5 Prozent Schizophrenie fällt es kaum auf, ich arbeite und mache mein Ding, bei Kritik mit Aufregung ist dann 30 Prozent Schizophrenie, dieser Wert kann aber auch ein großes Vorhaben sein, ein Ziel, 70 Prozent und mehr ist dann ein schwerer psychotischer Schub.

Jede Äußerung, alles was ich mache, bestimmten Menschen ist es sehr wichtig, dass es immer schizophren sein muss.

Damit gibt es keine Rehabilitation, Vollwertigkeit wird es nie mehr geben, keine Augenhöhe möglich.

Die Meinungsfreiheit ist zwar gegeben, dennoch kann ich diese nach der Erfahrung für mich nicht mehr nutzen. Kritik, Ärger, Aufregung, aber auch Ironie, wenn stetst die Gefahr droht, dass ich Menschen mit Helfersyndrom triggern kann, das geht dann nicht mehr.

Bestimmten Menschen ist es wichtig, wenn ich mich nicht mehr öffentlich äußere.

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Temporäre Abschaltung auf unbestimmte Zeit

Aus persönlichen Gründen sind die meisten Server Dienste auf unbestimmte Zeit abgeschaltet.

Die Webseite ist nun ein statischer html Dump auf einer sehr kleinen Server Instanz in der Cloud.

Das WordPress hatte teilweise uralte Plugins, ein seriöser Betrieb war nicht mehr gesichert.

Zu einem unbekannten Zeitpunkt in der Zukunft wird eine neue Webseite entstehen.

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Inklusion – Sie haben ihr Ziel erreicht

Seit Juli 2021 arbeite ich als IT Admin im öffentlichen Dienst, anfangs an drei Tagen zwölf Stunden die Woche, seit Juni 2022 an vier Tagen für 16 Stunden die Woche. Die freiberufliche Arbeit ist momentan sehr wenig.

Ich bin nun komplett aus der Erwerbsunfähigkeitsrente geflogen. Eigentlich sollte eine teilweise Erwerbsminderungsrente noch drin sein, doch ob das Sinn macht? Der Sozialstaat feiert sich selbst als Errungenschaft; es braucht Nerven aus Stahlseilen, darin klar zu kommen.

Genesung und Stress

Es hat sich bewahrheitet, dass es keinen Unterschied macht, ober der eigene Server zuhause oder der auf der Arbeit Probleme macht. Der Stress ist gleich, die Lösungswege sind gleich. Ich kann einfach machen und zwar etwas, was ich einigermaßen gut kann.

Ich lebe symptomfrei von Schizophrenie und Depression mit der Medikation morgens und abends 60mg Ziprasidon und abends 200mg Quetiapin.

Mit einer Radikalität halte ich die Null bei Alkohol und anderen Drogen. Den Beweis für Funktionalität auf hohen Niveau auf Dauer mit solchen Substanzen habe ich bei diesen Diagnosen nicht gesehen. Es ist die Achillesferse, ein Rückfall wäre mein Tod.

Ebenfalls habe ich Interessen und Tätigkeiten radikal reduziert. Nur der starke Fokus auf das wenige, das funktioniert, macht meine Inklusion möglich.

Ich funktioniere nicht um acht Uhr morgens, dass wurde stets kommuniziert. An einem Tag wurde das probiert und ich wurde nach Hause geschickt, ich war drei Stunden und eine Viertelstunde krank in einem Jahr.

Steuerklasse sechs oder eins

Lohn, freiberufliches Einkommen, Rente und Veräußerung, das macht Steuerklasse sechs noch für 2022. 2023 werde ich wahrscheinlich nur noch Lohn und das freiberufliche Einkommen haben, sollte dann Steuerklasse eins wieder werden. Eine teilweise Erwerbsminderungsrente von 200€ im Monat in meinem Fall zum Preis der Steuerklasse sechs oder ohne für Steuerklasse eins, dass werde ich demnächst wissen, was günstiger ist.

Harte Übergänge

Die beiden Übergänge raus aus der Grundsicherung und raus aus der Rente sind ruppig. Der Staat kennt da nur schwarz weis, null und eins, funktioniert oder funktioniert nicht. Im meinem Fall genau jetzt bedeutet es, mit ca. 720€ Netto im Monat zurecht zu kommen. Alle Ausgaben wie bei den meisten Menschen mit Miete, Rundfunkgebühren usw. und keinerlei Vergünstigungen, z.B. Mobil Ticket oder Essensausgaben.

Ich werde nie Vollzeitarbeit leisten können. Inklusion bedeutet, keine Rücksicht auf verringerte Leistungsfähigkeit, Inklusion bedeutet, es muss funktionieren.

Inklusion kann nicht staatlich verordnet werden. Es braucht Glück mit anderen Menschen.

Der Deckel ist weg, klar dass ich beim Einkommen verhandeln muss und auch die Möglichkeit an fünf Tagen zu 20 Stunden zu arbeiten eventuell noch erreichen sollte.

Es gibt keine binäre Antwort besser oder schlechter

In Jahren werde ich sehen, was geworden ist. Ich war acht Jahre in der Berhindertenwerkstatt und IT Admin bin ich über viereinhalb Jahre. Ein paar Augenblicke noch und ich werde länger als IT Admin gearbeitet haben werden, als in der WfB.

Ich hatte Glück, als Kind schon Interesse an IT Zeugs gehabt zu haben, was heute noch gebraucht werden kann.

Prognose

Ob mein Gehirn das 20 oder 30 Jahre leisten wird, ich weiß es nicht.

Long Covid schlägt bei mir auf das Gehirn. Die Kombination mit Schizophrenie ist vernichtend. Ich kann nicht mehr Kopfrechnen, das beste an Leistung, was je bei mir in der Vergangenheit gemessen wurde. Den Mensa Test schaffe ich nicht mehr.

Jede Frust Attacke zerstört irreversibel Gehirnstrukturen. Mich triggern Behördenbriefe und wenn etwas nicht funktioniert.

Ich werde auf staatliche Unterstützung verzichten, um nicht unnötig dem Trigger ausgesetzt zu sein.

Noch kann ich vom hohen Niveau aus die Corona Demenz kompensieren.

Nur radikalste Reduktion wird meine Inklusion realistisch sein lassen. Großartige Ideen und Vorhaben sehe ich nicht mehr. Ich wollte nur genug Geld verdienen, um mit Freunden mit Trunk und Speisen zu treffen, ohne dem Sozialstaat dies rechtfertigen zu müssen.

Das fällt weg:

Das Psychoseseminar Düren hat aus persönlichen und personellen Gründen aufgehört zu arbeiten. Die Protokolle sind an verschiedenen Stellen im Archiv. Andere Leute können mit anderen Geschichten es neu Wiederbeleben.

Das fette Internet zu hause wird wegfallen. Ich weiß es nicht, ob ich etwas günstigeres aushandeln kann. Ich habe seit vielen Jahren eine Tabelle mit ist Daten und verschiedenen Szenarien. Geringes Netto Einkommen bedeutet diverse Kündigungen. Das was jetzt passiert ist, war eines der Szenarien.

Das Vorhaben IPV6 Provider zu werden, wird in Gänze eingestampft.

Was kommt:

Ich kann jedes kapitalistische Leckerli behalten.

Das ist mein Weg von Inklusion, andere Menschen machen vielleicht alles ganz andres. Ich habe weit über 20 Jahre für die Reparatur gebraucht. Realität ist brutal, deal with it.

Niemals aufgeben und verzagen, immer weiter.

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Bericht nach über eineinhalb Jahren

Tja, es ist über eineinhalb Jahre her, dass ich hier zuletzt berichtet habe. Es ist sehr viel passiert. Jedoch bin ich auch etwas gealtert. Tagesaktuelle Kurzberichte gab es über Twitter und Facebook. Hiermit hole ich das Schreiben nach.

2019 hatte ich die Arbeit als IT Admin bei der Bleiberger Fabrik in Aachen beendet, es war ein kleiner Zuverdienst. Ich bin sehr dankbar, dort gut mit dem Quereinstieg meinen Start hinbekommen zu haben. Ab Dezember 2019 durfte ich als IT Admin für eine*n Freund*in und Mathematiker*in in Teilzeit arbeiten. Mit dieser Tätigkeit konnte ich die Grundsicherung hinter mir lassen. Auch dafür habe ich große Dankbarkeit. Das freiberufliche ging bescheiden weiter, sowie der Rentenbezug.

Anfang 2020 machte ich für 2019 meine erste Steuererklärung im Leben, selber natürlich. Im Sinne der Inklusion war das ein riesen Schritt.

Doch 2020 sollte sehr, sehr anders werden.

Das alte Auto ging auf die 200.000km zu mit 15 Jahren. Es zeigte sich, dass auch bei diesem Kleinstwagen jährlich mindestens mit 800€ an Reparaturen zu rechnen sei. Ein Tag nach dem ersten Lockdown kam es dazu, dass es sehr günstig eine Renault Zoe im Angebot gab. Dreieinhalb Jahre alt, nur 8400km gelaufen, ein wenig teurer nur, als ein Hyundai Atos damals neu gekostet hat. Zwar nur mit dem kleinen 23kWh Akku. Das Autohaus brauchte Cash, das war deutlich zu spüren, ganz anderes als typische Autoverkäufe. Ganz plötzlich war ich elektrisch unterwegs. Den Atos hatte ich verschenkt. Noch monate später wurde der gesichtet, die Familie hatte hoffentlich was davon.

Mit dem kleinen Akku habe ich ein 480 km Reise gewagt. Der Akku ist in 50 bis 60 Minuten zu Zweidrittel geladen. Das obere Drittel dauert nochmal drei Stunden. Ich hatte vier mal geladen mit 1 Stunde und 15 Minuten jeweils. Die Reichweite war dann über 100km. Ich hatte etwas mehr eingplant. Ladesäulen können defekt sein oder die App hat kein Internet. Ein kleine Abenteuerreise.

Mit dem 23 kWh Akku war die weiteste Reichweite 185 km bei idealer Temperatur. Im Winter 2020/2021 konnte ich Fahrten bei 0°C und -10°C testen. Da kann die Reichweite schnell nur noch 80 bis 90 km sein und beim Laden wird nicht die 100% erreicht. Die Laderegelung versucht den Akku zu schonen.

Ende März 2020 habe ich die Coronasoforthilfe des Landes NRW (9.000€) beantragt. Es war relativ unklar, wie das alles werden würde. Auf dem Papier war ich berechtigt. Das Geld war zügig da. Die weltweite Geldpolitik erschien mir riskant, bin jedoch selber mit maximalen Risiko in Kryptowärungen eingestiegen. Die Kursentwicklung ist weitgehens bekannt. Ende November Anfang Dezember 2020 hatte ich die Coronasoforthilfe komplett dem Land NRW wieder zurück gezahlt. Die Kriterien auf dem Papier konnte ich nicht erfüllen, ich konnte Rechnungen weiter schreiben und hatte Gewinne. Eine neue Computerworkstation für meine virtuellen Server konnte gekauft werden.

Anfang 2018 bin ich in die Privatinsolvenz gegangen mit ca. 25.000€ Schulden. Der Kurs der Kryptowärungen war gut. Zum Stichtag 1.3.2021 konnte ich 35% der Schulden und die Verfahrenskosten an meine Insolvenzverwalterin zahlen und Antrag auf vorzeitige Restschuldbefreiung beim Amtsgericht beantragen. Der Antrag wurde bewilligt.

Wow, drei Jahre früher aus den Schulden.

Mit den Kryptowährungen ist das so eine Sache. Prove of Work und Profe of Stack werden für langfristige Spekulation entscheidend sein. Leute vergessen ihre Passwörter und verlieren ihre Keys, werden gehackt oder gleich ganze Börsen gehen unter. Die Akzeptanz wird sinken, wenn viele Menschen mathematisch hart beweisbar unwiederruflich ihr Geld verlieren. Der Ruf nach zentraler Instanz wird später wieder lauter werden. Die Analogie Bitcoin zu Gold ist falsch. Gold kann vergessen oder geraubt werden, irgendwo tauscht es wieder auf. Wenn Keys und/oder Passwort verschollen ist, gelangt kein Mensch daran zurück. Bitcoin ist deflationär, wer es glaubt. Das wäre der Fall, gäbe es nur Bitcoin. Quasi jeden Tag tauchen neue Kryptowärungen auf. Deshalb ist kann das nicht deflationär sein. Klar, Fiat Geld kann “nachgedruckt” werden, aber das verteilt sich dann auf immer mehr Blockchains. Meines erachtens ist der Kryptowährungsmarkt an sich inflationär. Mal sehen, wie lange die Tulpenmanie weiter geht, oder ob es da von Zeit zu Zeit Wellen gibt. Abwarten.

Ich bin von Langerwehe nach Düren umgezogen. In dieser Wohnung habe ich nun Wohnrecht. Das ist nicht selbstverständlich, es ist ein Privileg. Ich kann mittlerweile zig Punke benennen, die zu Genesung bei psychischen Erkrankung dazu beitragen. Relative gesicherte Wohnverhältnisse ist ein Punkt.

Ich hatte die Gelegenheit des Umzuges genutzt: Sachen verkaufen oder verschenken, Schrott in den Müll. Eine kleine Inventur. Ich habe viel Zeugs, dass darf nicht mehr werden. Wenn eine Sache neu dazu kommt, müssen zwei weg. Der Einräumprozess ist ins Stocken geraten. Ich bin blockiert, dazu gleich mehr.

Für die Arbeit ergibt sich eine neue Aufgabe, in fünfeinhalb Wochen soll es starten. Eine Teilzeitstelle als IT Admin. 120 Client PCs und zwei Serverschränke. Diesmal nicht alleine, ein Team. Dann gibt es etwas Rente, diese Arbeit mit zwölf Stunden die Woche und ein bis drei Stunden freiberufliche Arbeit. Es wird sich zeigen, ob das funktioniert.

Anfang 2021 habe ich meine Steuererklärung für 2020 wieder selber gemacht. Bin Steuerklasse sechs. Die Kommunikation mit dem Finanzamt geht gut. Da ich auffällig bin, gibt es eine verstärkte Begutachtung. Zumindest weiß ich nun, wie auch die Veräußerungen der Kryptowärungen in die Steuererklärung kommen. Zum ersten mal im Leben (bin 40 Jahre alt) zahle ich Einkommenssteuer.

Im März 2021 hatte ich Corona. Keine Ahnung, von wo das kam. Die Erkenntnis, dass auch eine niedrige Wahrscheinlichkeit dazu führen kann. Dem Gesundheitsamt stehe ich kritisch gegenüber. Als der Anruf kam, wurde gesagt, ich sei ja auf einer Hochzeit gewesen. Da hat sofort das Gehirn geschaltet. In der Psychiatrie lande auch sehr schnell falsche Informationen in der Krankenakte, raus bekommt man diese nicht mehr. Ich wusste sofort, alles was du sagst kann und wird gegen dich verwendet, auch die Leute, die du nennst. Ich habe meine Freunde nicht denunziert. Sie haben sich mehrmals getestet, ohne Meldung an das Gesundheitsamt.

Ich war drei Wochen in Quarantäne. Die letzten Tage bin ich die Decke hoch gegangen. Einige Tage gab es Sorge, dass die Psyche kippt und ich schaden nehmen könnte. Mit der Psyche ging es nochmal gut. Ich glaube Longcovid Symptome zu haben. Etwas schwerere Atem, ko wenn ich was trage oder zu Fuß gehe, sehr sehr müde, Konzentrationsprobleme. Und der Körper zittert. Ich weiß nicht, was da passiert. Die Ärzte wiegeln ab.

Ich hoffe, wieder fitter zu werden, für die neue Arbeit, um die Wohnung fertig zu räumen. Vielleicht fehlen mir die Menschen in echt. Das Psychoseseminar gab es 2020 gar nicht. Dies und die Freifunktreffen nur online, das ist irgendwie nicht wie sonst. Ach ja, Freifunk. Bei Freifunk Rheinland e.V. bin ich nun Kassenwart. Also neue Vorhaben sind viele da. Ich hoffe, das klappt. Freunde treffen, hoffentlich ganz bald.

Während dessen kühlt erst mal der heißgelaufene Kryptomarkt deutlich ab und ich muss mich an einiges neues gewöhnen. Nach eineinhalb Jahren bin ich ganz wo anders gelandet.

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Politische Werbung bei amerikanischen Alpha Apps

Für den Wahlkampf der Kommunalwahl durfte ich die Webseite des parteilosen Bürgermeisterkandidaten betreuen. Zum ersten mal habe ich versucht, mit Geld für die datenschutzkomforme Webseite zu werben. Nach manipulationen bei den US Wahlen ist politische Werbung schalten sehr aufwendig geworden. Identiäten werden geprüft. Soweit, so richtig. Bei Facebook dachte ich, sehr weit gekommen zu sein. Doch der Disclaimer wurde einfach nicht akzeptiert. Trotz Identitätsprüfung keine Chance. Also weiter zur Suchmaschine Google. Mit einem verifizierten Firmenkonto scheint es dort einfacher zu sein. Es kann ein Tagesbudget festgelegt werden. Doch das wurde nie annähernd ausgereizt. Und die Anzeige wurde sehr selten eingeblendet. Mit den angegeben Suchbegriffen wurden die Kandidaten angezeigt, die von Parteien unterstützt werden. Parteilose Kandidaten haben keine Chance. Nur bei Eingabe des Namens wurden Ergebnisse angezeigt. Anfangs, als noch kein Geld eingesetzt wurde, wurde die Webseite erst gar nicht indexiert. Bei anderen Webprojekten hatte ich nie Probleme, dass nach teilweise wenigen Stunden die Seiten auffindbar waren. Bei politischer Werbung parteiloser Menschen wird im Zweifel sehr, sehr wenige Einblendungen gemacht.

Ich bin technisch privilegiert, mit unterschiedlichen Internetzugängen mehrere Provider online zu sein und Überprüfungen vornehmen zu können. Eigentlich heißt es ja, keinen Cent für Online Werbung auszugeben, in der Regel bekommen die Marketing Leute das zu sehen, was sie sehen wollen. Mit meinem Privileg mehrere Netze zu nutzen, sehe ich, was nicht eingeblendet wird.

Es heißt all zu oft, Geld fließt zu Geld und bei amerikanischen Internet Riesen scheinen Werbungen von Parteien höher Gewichtet zu sein, als bei parteilosen einzelnen Kandidaten. Garde bei Wahlen in den USA ist zu sehen, wie Geld die wichtigste Sache für Aufmerksamkeit ist, deutlich dahinter die Inhalte.

Zum Datenschutz bei Facebook äußer ich mich jetzt einmal nicht. Die von mir betreute Kandidatenwebseite ist absolut datenschutzkomform. Ich habe den Eindruck, wenn Webseiten ohne Cookies und Tracking Techniken auskommen, werden sie bei Google deutlich schlechter angezeigt.

Wie sollte demokratische politische Werbung im Internet aussehen? Wer viel zahlt, bekommt viel Aufmerksamkeit? Oder nur über journalistische Portale?

Wenn ich in der Suchmaschine “Kommunalwahl 2020 Düren” eingebe, erhielte ich im Idealfall jede Partei und jede Kandidatin, egal ob in einer Partei oder parteilos in dem vordersten Bereich gefolgt von journalistischen Portalen.

Aktuell ist Recherche im Internet zu aktuellen Wahlen ein mit Geld unterfüttertes Würfelspiel. Bei Bundestagswahlen ist Werbung im Fernsehen geregelt.

Der von mir unterstützte Kandidat macht einiges ganz richtig. Statt euphorisch auf irgendwelche Internetumfragen zu reagieren, läuft er das ganze Stadtgebiet ab, nutzt die Chance des persönlichen Gesprächs, hält sich dabei an Regeln, z.B. wenn Leute keine Werbung im Briefkasten haben wollen. Der klassische Infostand und vielleicht Werbung in der lokalen Werbezeitung, sowie Presse und Rundfunk, ist in einer Stadt wie Düren das Mittel der Wahl.

Nachtrag:
Vor längere Zeit gab es die Probleme mit Facebookparties, wo etliche tausend Leute plötzlich vor der Haustür standen konnten. Mit der Reichweitenbegrenzung wurde versucht, so etwas zu unterbinden.
Ein Kandidat, neu auf der Bühne, könnte mit einem Event locken, dass zu tausenden Leute unkontrolliert herbei strömen. Das Thema Reichweitenbegrenzung ist ein ganz eigenes Thema. Wer oder was entscheidet über Reichweite?

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Sie haben die Wahl…

Siegfried Fahl
https://siegfried-fahl.de

Ich darf mit meinem bescheiden Fähigkeiten den freien Bürgermeisterkandidat Siegfried Fahl für die Stadt Düren bei der Kommunalwahl 2020 unterstützen.

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Mein CO2 Abdruck 2019 – was tun?

Habe auf Prime die beiden Dokus “Die grüne Lüge” und “System Milch” geguckt. Sowas zieht sich bestimmt durch fast alles durch. Sehr kaputt vieles. Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Steinzeitterroristen sind zwar scheiße, nur die Moderne zerstört gleich die ganze Erde.

Für 100€ im Monat dauerhaft im AVV, VRS und VRR fahren können. Ich würde sofort für immer das Auto abwracken. Nur Leihtransporter bei Zeugs transportieren, was sehr selten ist. Wann bekomme ich das? Ich (Wir) sollten demonstrativ mit allen Karren Staus provozieren, bis das kommt

Mein co2 laut WWF 10 Tonnen, Bundesdurchschnitt über 12 Tonnen, eine Erde sollten nach Adam Ries ca. 4 Tonnen verkraften, 1 Tonne ist weltweites Ziel.

Mein co2 laut Umweltbundesamt 7 Tonnen (bessere Fragebogen), Bundesdurchschnitt über 12 Tonnen, eine Erde sollten nach Adam Ries ca. 4 Tonnen verkraften, 1 Tonne ist weltweites Ziel.

Die Grundsicherung entspricht in Etwa dem Welt BIP pro Kopf, daher wunder ich mich kaum, damit auch in Etwa den Welt Durchschnitt CO2 Fussabdruck zu haben. Mit Armut in den Umweltschutz.

GollumspartCO2 1/2 Brauche bezahlbaren ÖPNV im Raum Aachen Köln für 100€ Monat bei 12000 km Jahr, also 10 km Fahrt muss 1€ sein.

GollumspartCO2 2/2 Bin mir nicht sicher, ob demokratisch so krasse, aber notwendige Einsparungen akzeptiert werden. Wenn ich sehe, vom welchen Stand viele Menschen ändern sollten.

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Freiberufliche Inklusion – Berichte von 27.06 bis 03.09.2019

Gestern kam ein Schreiben von der Rentenversicherung an, ob mein Gesundheitszustand sich geändert hat mit der leichten Drohung, nicht mehr zu zahlen. Heute habe ich den ganzen Tag Angst. In diesem Land sind sanfte Wechsel nicht möglich. Ob ich das schmeißen soll?
10:39 – 27. Juni 2019

In der wichtigen Phasen der Gründung mit viel Postversand kommt Post an meiner Postfachadresse nicht an. Das kommt immer wieder vor, dass Sachen verschwinden. Ich weiß nicht, was ich da tun kann.
10:39 – 27. Juni 2019

Heute nichts geschafft. Den ganzen Tag Angst gehabt.
10:40 – 27. Juni 2019

Drei Uhr nachts, nach viel Schlaf nun gute Temperatur und Angst ist vorbei. Was auch immer jetzt mit der Rentenversicherung passiert, es ist nun der eingeschlagene Weg. Mache jetzt die Einnahmenüberschussrechnung für das Sozialamt für Juni. Möge die Post ankommen #Gollumstartet
18:08 – 27. Juni 2019


Ich weiß nicht, was ich tun soll. Die Krankenkasse will Geld für die ersten sechs Wochen haben. Eigentlich hätte ich das Geld, aber mehrheitlich akzeptieren Kunden Rechnungen nur mit Steuernummer. Ich kann keine Rechnunge schreiben, weil das Finanzamt mir die Nummer (noch)
00:11 – 5. Juli 2019

nicht zusendet. Ich erreiche keinen beim Finanzamt. Ander gehen ihren Trott nach und ich bin schon pleite, bevor ich überhaupt anfangen konnte. Es gibt in diesem Land keine Chance, fair mit einem Vorhaben zu starten. Es gibt keine Inklusion, keine Möglichkeit.
00:11 – 5. Juli 2019

Wenn ich in der nächsten Woche keine Rechnungen über ca. 80€ schreiben kann, die auch direkt bezahlt werden, bin ich weg vom Fenster. Dann ist der Traum vorbei und die Armut in der Grundsicherung zementiert sich. Danke, du Staat.
00:11 – 5. Juli 201

Ich habe mit der Krankenkasse telefoniert und war persönlich beim Finanzamt. Ich habe eine Betätigung, dass der Vorgang bearbeitet wird. Den Mai konnte ich noch bezahlen, ob ich den Juni schieben kann, wird sich zeigen. Ich darf keine Schulden machen.
05:30 – 5. Juli 2019

Behörden haben einen denkbar schlechten Überblick, welchen Schaden durch Trägheit entsteht. 80€ ist für viele nur Kaffekasse und Hobby. Bei mir kann damit der Weg aus der Grundsicherung komplett zerstört werden. Wenn ich zum 1.8. nicht so wie gewünscht Rechnungen schreiben kann,
05:30 – 5. Juli 2019

Bin ich bankrott.
05:30 – 5. Juli 2019

Leute sind überrascht, ob ich noch nie Steuern gezahlt hätte. Ich zahle MwST. In der Tat, ich habe noch nie eine Steuererklärung gemacht, noch nie einen Lohnsteuerbescheid bekommen. Ich hatte Minijobs mit Sozialversicherung. Ich werde 39 Jahre alt.
00:39 – 6. Juli 2019

Ich schulde der Gesellschaft etwa 1 Millionen Euro, das habe ich gekostet. Das machen nur ein paar Freunde mit. Die anderen sehen da Kosten, daher auch die Haltung zu einem ungewollten Sozialstaat. Die Millionen habe ich nicht direkt bekommen, es haben andere verdient. BGE?
00:39 – 6. Juli 2019


Heute Vormittag ein Anruf vom #Finanzamt bekommen und ich bin direkt hin. Ich habe meine #Steuernummer. Und mit der #Krankenkasse telefoniert, ich kann den Juni und Juli im August zahlen. Endlich richtige Rechnungen schreiben.
05:31 – 10. Juli 2019

Habe neuen Grundsicherungsbescheid, ca. 260€ weniger, weil prognostizierter Verdienst mit 400€ (habe ich noch nicht, ist ein Zwischenziel). Mit ca. 60€ noch Kleinsozialhilfeempfänger_in, dank Rente. Mit Fraktionsarbeit, Ausschussarbeit und QM Arbeit in SPZs kann das mit Aufwandsentschädigung ausgeglichen werden, so der Plan.

Es geht weiter. Aktuellen Rentenbescheid, Grundsicherungsbescheid und Krankenkasse geregelt. Zunächst 260€ weniger, aber mit Ausschuss und Fraktionsarbeit etwas Ausgleich geschaffen und Fühler für weiter Arbeitsmöglichkeiten ausgefahren.


Status August: Rente 409,03€, Grundsicherung anrechnungs/verrechnungsbedingt 3,22€, Privatentnahme Firmenkonto zwischen 20 und 25€, einmalige Aufwandsentschädigung 250€ (Puh Glück gehabt, aber erst Richtung Ende August). Genau 685€ netto. Miete/Strom/Heizung 400€.
23:01 – 2. Aug. 2019

Ab September wird es: Dann nur 80€ Krankenkasse, statt August mit 160€ Zweimonatszahlung, Grundsicherung sollte eigentlich noch um die 60€ sein und Privatentnahme mit 100€ möglich sein. Etwas Aufwandsentschädigung mit Ratsarbeit möglich.

Im finanziell knappen Monat August an einem Tag ein Drittel des verfügbaren Nettoeinkommen verdienen, dazu über 13 Stunden außer Haus sein und sechs Stunden reisen mit der Bahn. Puh.
00:14 – 6. Aug. 2019

Krankenkasse für Juni und Juli bezahlen können. Alles gut, weiter.
04:38 – 6. Aug. 2019

Der August wird doch noch, bekomme das Finanzielle kompensiert. Und heute Morgen Elster Anmeldung eingeleitet.

Zielsetzung vor 3½ Jahren, als ich die BfW verließ, zeitoptimierter als Admin mindestens genauso viel zu verdienen. Das Ziel ist gut erreicht, auch wenn Anrechnung auf Grundsicherung etwas anders ist. Dafür bin ich dankbar.
08:30 – 8. Aug. 2019

Es ist Monatsanfang, Grundsicherung gab es 29,22€. Aber ich habe genug verdient, sodass ich jetzt im September Netto fast genau so viel habe, wie vor der Selbständigkeit. Vielleicht kann ich im September noch was machen, ich habe davon dann richtig was.
06:59 – 3. Sept. 2019